Mögliche Untersuchungen bis zur Diagnose
Es gibt verschiedene Untersuchungen, die notwendig sein können, um eine genaue Diagnose zu stellen. Abhängig von Ihren Symptomen können unterschiedliche Untersuchungen notwendig sein, zum Beispiel:
Untersuchungen, die die Funktionsfähigkeit Ihres Herzens messen:
- Bei einer Elektrokardiographie (EKG) zeichnen Elektroden, die auf die Haut geklebt werden, die elektrische Aktivität und den Herzrhythmus auf.
- Bei einem Herzultraschall wird mithilfe von Ultraschallwellen die Herzstruktur sichtbar gemacht. Die Funktion der Herzklappen sowie die Kraft des Herzmuskels können untersucht werden.
- Bei einer kardialen Magnetresonanztomographie (CMR) wird mithilfe eines Magnetfelds die Herzstruktur sichtbar gemacht und die Durchblutung des Herzens bestimmt.
Untersuchungen, die die Funktionsfähigkeit Ihrer Nerven messen:
- Eine Nervenleitungsuntersuchung (NCS) kann Nervenschäden erkennen. Dabei wird mithilfe von Elektroden die Geschwindigkeit gemessen, mit der elektrische Impulse durch die Nerven geleitet werden.
- Die Elektromyographie (EMG) kann Anomalien in den Nerven und Muskeln erkennen, indem sie die elektrische Aktivität der Muskeln als Reaktion auf die Stimulation eines Nervs misst.
Bestätigung der Diagnose:
Wenn Ihre Untersuchungsergebnisse auf die Möglichkeit einer ATTR-Amyloidose hindeuten, können weitere Untersuchungen die Diagnose bestätigen, zum Beispiel:
- Eine Szintigraphie (mit einem Tracer, 99mTechnetium, der spezifisch ist für kardiale Amyloidose): eine bildgebende Untersuchung - ohne chirurgischen Eingriff - zum Nachweis von Amyloid-Ablagerungen im Herzen.
- In unklaren Fällen kann auch eine Gewebebiopsie zum Nachweis von Amyloid-Ablagerungen im Gewebe notwendig sein.
- Ein Gentest zum Nachweis einer Veränderung im TTR-Gen. Um festzustellen, ob Sie an der erblichen oder der Wildtyp-Form der ATTR-Amyloidose leiden, kann eine genetische Untersuchung empfohlen werden.
Wenn sich herausstellt, dass Sie an der erblichen Form der ATTR-Amyloidose leiden, kann ein Gespräch mit Ihren Verwandten dazu beitragen, deren Erkrankungsrisiko zu verstehen.
Hinweis: Diese Liste ist nicht vollständig. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Ihnen je nach Ihren spezifischen Symptomen weitere Untersuchungen empfehlen.
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Diese Broschüre gibt Ihnen einen Überblick über die Erkrankung.
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